Freitag, 10. Oktober 2014

01. Oktober bis 07. Oktober 2014: Peleponnes

Nach dem das Orakel uns mitgeteilt hatte, dass wir uns noch weitere alte Steine ansehen sollten, sind wir auf die Peleponnes gefahren, um uns Olympia und Korinth anszuschauen. Ein kleiner Marathon, quer durch das Land (Berge) von Olympia nach Korinth, aber auf jeden Fall sehr schön.
Empfehlenswert ist jedoch nicht die heutige große Stadt Korinth, sondern das Dorf, welches auf dem alten antiken Korinth aufgebaut wurde.

    
Ach ja und ich bin verpflichtet
worden aufzuschreiben,
dass Jörg auf der olympischen
Laufstrecke Anke besiegt hat :(

Im übrigen haben wir die Stelle, wo das olympische Feuer entzündet wird, auf dem Gelände nicht gefunden :)
Typisch für uns :))



  


Fußboden einer Badestätte
           









Die Landschaft:

    





Typische Stadtlage in den Bergen :

Morgenkaffee im antiken Korinth


Die Säulen im antiken Korinth bei Nacht



Darüber hinaus mutiert Jörg nicht nur zum Putzteufel, nein, er entdeckt sein Herz für Tiere und was soll ich sagen, sie versammeln sich regelmäßig bei ihm, egal wo wir sind :))

 


26.September - 01.Oktober 2014 : Giechenland bis Peleponnes

Auf einer atemberaubenden Fähre haben wir von Albanien Richtung Griechenland übergesetzt.

 
Wir sind vorsichtshalber ausgestiegen
 
Da Schilder Mangelware sind, haben wir erst einmal nicht den richtigen Weg gefunden und sind mitten durch die Pampa (Schotterstraßen, Armut ...) einfach der Richtung entgegen, in der die Stadt liegen müsste, zu der wir wollten.
Wir sind also in Griechenland angekommen und erst einmal völlig orientierungslos :))
Alle Schilder, wenn denn welche da sind, sind in kyrillisch geschrieben - boa - was ist das denn !!!
Aber - das ändert sich dann doch, je näher man den großen Straßen kommt !
 
Die Straßenverhältnisse sind nicht besser als in Albanien !Was uns darüber hinaus wirklich verwundert hat, dass auch Griechenland offensichtlich ein Problem mit illegaler Müllbeseitigung hat und zwar überall. 


Nur kleine Straßenschäden

Wir wollten nach Igoumenitsa und haben es nicht gefunden, d. h., wir haben dann an einer Tanke ein deutsches Ehepaar getroffen und die haben uns dann mitgeteilt, dass wir bereits in Igoumenitsa sind :)) !!                                                
Die Stadtkern haben wir nicht gesehen, dafür haben wir uns am Meer einen wunderschönen Schlafplatz gesucht. Wenn man morgens aufwacht und solch einen Ausblick hat, möchte man gar nicht mehr weg !


Unser nächster Schlafplatz lag wunderschön gelegen in einem Naturschutzgebiet in Preveza. Am Strand liegt eine kleine Taverne, die an diesem Tag von Susanna geführt wurde. Susanna ist Deutschlehrerin, leider ohne Anstellung, und somit konnten wir uns problemlos unterhalten ;). Die kleine Bar war so urgemütlich und Jörg hat Georg (ein Freund von Suanna) im Schach besiegt. Ein herrlicher und romantischer Abend. Danke für die Gastfreundschaft !!

 
Unser Morgenausblick
Auf dem Weg zum Orakel von Delphi mussten wir noch 2 Übernachtungsstätten suchen, beide waren unglaublich schön. Wir haben in Mesolongi/Mesologi am Hafen übernachtet und es uns im Nachtleben gemütlich gemacht und sind dann weiter nach Galaxidi. Dort waren wir und das Meer - völlig alleine konnten wir hier totale Stille erleben !!
Morgenaussicht in Mesologi
Morgenausblick i. d. Nähe von Galaxidi


Typische Orte in Griechenland:
                                                                   

Das Orakel von Delphi:

                                                                                     
So soll es ausgesehen haben, ...
und so sieht es aus. woow
                                                                                                                   
                                             



















                                                                               

      







                       

                                                                                                       

Dienstag, 23. September 2014

19. September bis 26. September : Albanien

Von Montenegro aus sind wir weiter nach Albanien gefahren. 
An der Grenze haben wir schon gemerkt, dass hier die Uhren etwas anders ticken. Unsere Papiere wurden gründlich gescheckt und wir mussten Auskunft darüber geben, wo wir hin wollen und wie lange wir bleiben wollen. 
Der erste Eindruck von Albanien ist schon etwas beklemmend. Ein karges Land, viel Armut wie es scheint und vor allem wird hier irgendwie unkontrolliert gebaut. Die vorhandenen Gebäude verkommen oft, werden einfach sich selbst überlassen und daneben wird einfach neu gebaut, Müll wird überall unkontrolliert entsorgt und die Straßen sind teilweise unfassbar kaputt.
Nachtrag: Wir haben nachgefragt und es ist tatsächlich so, dass oft ohne Genehmigung gebaut wird. Erfolgt dann im Nachhinein keine Genehmigung, wird einfach mit dem Bauen aufgehört. 
Man fühlt sich in der Zeit zurück versetzt. Es scheint, wer eine (!) Kuh hat, die gehütet wird, hat schon viel. Geerntet wird mit der Hand, unterstützende Geräte sieht man kaum.

Trotz allem hat Albanien aber auch eine wunderschöne Seite, die Menschen sind unglaublich freundlich und interessiert und hilfsbereit, das Land unglaublich schön.
Die jungen Menschen stecken ihre Hoffnungen in dieses Land, müssen aber, nach dem was wir erfahren haben, oft auch in andere Länder ausweichen, um Arbeit zu erhalten.
 

Unsere ersten Eindrücke: 

 
 
Was Jörg besonders gefreut hat, ist die große Fan-Breite für seinen Lieblings-Fußball-Club, der auch hier in Albanien vertreten zu sein scheint :))




Straßenverhältnisse in Albanien (auch auf den Pass-Straßen):





Landschaftlich mehr als beeindruckend:















  
   



Auf Anraten mehrerer Reisender haben wir uns entschieden, den Campingplatz in Himare aufzusuchen. Danke an dieser Stelle für den Tipp, er ist wirklich großartig. Der richtige Platz zum Chillen !!

Adresse: www.himaracamping.com

Die Bar



Duschen unter Mandarinenbäumen



Der Strand


Besondere Ereignisse:

Wir haben gefragt und es wurde extra für uns und ein weiteres Paar Fisch gefangen - frischer Fisch. Ausgenommen wird frisch gefangener Fisch direkt im Meer. Wir haben noch niiiie so lecker Fisch gegessen. Der Fisch wurde extra für uns zubereitet, dazu gab es viele kleine Leckereien, ein regelrechtes Fest. Schaut selbst:
                                                       



                                                                          
Ein paar Tage später haben wir mit anderen vom Camp einen alten U-Boot-Stützpunkt besichtigt. Es passen dort 4 U-Boote in den Berg. Beeindruckend !  Jörg und die anderen Männer sind dann noch in ein dunkles Eingangsloch geklettert und haben den Bunker so von innen besichtigt. Der Weg wurde ihnen dann doch von einer grooooßen Schlange versperrt.
                                                      

  












Ach ja, und am Ende gibt´s noch ne kleine Bastelanleitung ;)