Freitag, 20. Februar 2015

15. Februar bis 17. Februar 2015 : Oase Fint (Marokko)

Bei der Oase Fint handelt es sich um eine "Flussoase".
Vier kleine Dörfer haben sich in der Nähe der Oase angesiedelt. Die Zeit scheint hier still zu stehen.
An alle Menschen, die noch nie eine Oase gesehen haben: Das sieht da tatsächlich so aus, wie wir es aus Filmen kennen :))





Jörgs Ausblick













Jörg hat auf seinem Weg von Quarzazate jemanden mitgenommen zur Oase.

Das war ein  großes Glück, denn so durfte er sich einmal eine kleine, aus Stampflehm gebaute Wohnburg näher anschauen (Kasbah) und sogar Fotos innerhalb der Wohnung machen.

                                                                        Wie überall bislang auf unserer Fahrt sind auch hier 
Ein traditioneller Backofen
                   die Menschen unendlich freundlich und herzlich.
 
Etwas, dass man sehr, sehr vermisst, wenn man wieder in Deutschland ist (Anmerk. der Redaktion tu Hus)

           
                          


Aber nicht nur traditionell kommt die Oase daher, nein, sie ist auch gleichzeitig ein hervorragender Ort für Filmproduktionen, was sich natürlich anbietet, denn die Filmproduktionen halten sich ja schon in der Nähe (Quarzazate) auf.
von vorne ;)
von hinten :))
                               









Sonntag, 15. Februar 2015

11. Februar bis 15. Februar 2015: Quarzazate - endlich !!

Es ist geschafft !!



Quarzazate - der Ort vieler Filmproduktionen, insbesondere für monumentale Filmaufnahmen - ist endlich gefunden !!!


Und es ist ein Ort der Gegensätze !!! Hier trifft "Neu auf Alt", "Traditionelles auf Zukunftsorientiertes", "Arm auf Reich" !!!


 Straßen im Vergleich







 Wohnraum im Vergleich



... auch das findet sich häufig

Und landschaftlich zeigt sich Marokko wieder einmal unbeschreiblich vielseitig und schön, aufregend und leidenschaftlich. Einfach beeindruckend !!!
 



Jaaaaaa -und nen super Camplingplatz gibt es hier natürlich auch ;)
 
Campen unter Palmen- einfach schön

09. Februar bis 11. Februar 2015: Versuch Nr. 2 der Wegfindung nach Quarzazate

Nachdem Jörg bereits von Marrakesch aus versucht hatte nach Quarzazate zu gelangen und leider wieder umkehren musste, weil Straßen und Brücken weg geschwemmt waren und er im Eis und Schnee gelandet ist auf seiner großen Safari, hat er es noch einmal ab Tafraoute versucht. Eine andere Strecke, somit eine andere Straße ;)



Die Fahrt nach Quarzazate war ein unendlich langer Weg durch das "Nichts" !! 









Und auch hier waren nicht alle Straßen von den großen Regenfällen im Sommer 2014 verschont geblieben. Da hieß es, Feingefühl zeigen und ein "gutes Auge", damit man nicht stecken blieb.





Und obwohl man hier das Gefühl bekommt, hier ist echt nix los, handelt es sich um eine Art Bundesstraße. Hier sind ständig Menschen und Tiere unterwegs.
Man trifft urplötzlich auf kleine Dörfer und Kasbahs.


Das Wort "Kasbah" wir nämlich nicht nur für Festungsanlagen gebraucht, sondern auch für aus Stampflehm gebaute Wohnburgen (kleine Hausansammlungen), die es hier in Marokko sehr oft zu sehen gibt.

Campingplatz
Und dann wiederum findet man entlang der Route auch einige Campingplätze, die wunderschön gelegen sind und auf denen alles zu finden ist, was der Camper denn dann auch so braucht um glücklich zu sein :))

Wunderschöne Besucher schleichen sich an ;)










Sonntag, 1. Februar 2015

30. Januar bis 09: Feburar 2015: Tafraoute

Tafraoute ist eine Kleinstadt im Antiatlas-Gebirge. Dieses Gebirge ist die südlichste der drei – größtenteils in Marokko liegenden Gebirgsketten des Atlas-Gebirges im Nordwesten Afrikas.
Tafraoute liegt inmitten einer imposanten Granitlandschaft, auf etwa 1000 Metern Höhe.
Eigentlich ist unser Womo gar nicht so klein

Eine Kashbah, also eine Art Festung









Sonnenuntergang im "Nichts" ;)

Jörg steht hier inmitten
von einem "NICHTS" !!
Also, gefühlt jedenfalls :))





Kochen auf  "Wilde-West-Art"

Wolken im "Nichts" ;)









In der Nähe von Tafraoute befinden sich die „Blauen Steine" des belgischen Künstlers Jean Vérame, der riesige, von der Erosion rundgeschliffene Granitblöcke mit leuchtend bunten Farben angemalt hat. Genau diese Steine wollten sich Jörg und Co. anschauen.
... und so sieht es da aus ...  (Anmerkung der Redaktion: "Hm"!) 
   
Irgendwann ging es dann nach dem langen Aufenthalt in der "reinen" Natur, doch noch einmal auf den Campingplatz in Tafraoute. Hier wurde dann noch einmal alles aufgefüllt, gewaschen und die Stadt noch ein wenig besucht. Bevor sich Jörg dann am Morgen des 09. Feburars auf macht, um doch noch Quarzazate zu finden und die Oase Fint !  



Wie überall in Marokko findet sich natürlich auch hier ein enges Gängesystem, viele kleine Verkaufslädchen und ein typischer Markt. Tafraoute hat aber gleichzeitig auch eine sehr moderne Seite und Gebäude mit wunderschönen orientalischen Ornamenten.


Das Essen soll super lecker sein und so genießen Jörg und die anderen ein typisches marokkanisches Gericht, gekocht in einer Art - na, wir würden sagen "Römertopf"  :))












23. Januar bis 30. Januar 2015: Agadir

Die "Platte" bei Tag

Heute ist Jörg auf der sog. "Platte" in Agadir angekommen. Einem freien Standort für Wohnmobile und alle möglichen anderen "Heimfahrzeuge". Die "Platte" wurde in der Vergangenheit auch schon mal geräumt, weil sich die Touristen dort nicht besonders umweltfreundlich verhalten haben sollen. Doch offensichtlich, darf dort wieder gestanden werden.


Die "Platte" bei Nacht




Agadir ist eine puslierende Stadt und Jörg hat sich dort 5 weiteren Menschen angeschlossen, die reisen, reisen und reisen und umfangreiche Erfahrungen haben.



 Die 6 verbringen dort eine längere Zeit miteinander, tauschen sich aus, kochen miteinander, spielen Boule und treiben sich im Souk El-Had herum, einem großen Markt, auf dem die Einwohner von Agadir ihre Lebensmittel einkaufen.















21. Januar bis 23. Januar 2015: Quarzazate/Khenafif

Marokko bietet aber nicht nur wunderschöne Märkte und sonderbare Produkte, neiiiiin, Marokko bietet auch absolutes Abenteuer, besonders, wenn man irgendwo hin will, dort aber nicht hin kann und versucht, sich auf eigene Faust durchzuschlagen (oh man(n)).  Was ich damit meine?
Von Marrakesch aus sollte es nach Quarazate gehen.
In der Nähe von Ouarzazate befinden sich mehrere Filmstudios. Zu den bekanntesten Filmen, die in Ouarzazate gedreht wurden, gehören lt. Wikipedia: „Game of Thrones", "Gladiator", "Das Jesus Video", "Die Päpstin" und "Der Medicus".
Leider wurde unser Womo gestoppt, weil eine Brücke weg geschwemmt war. Der geplante Weg war also versperrt. 
Nun, was macht man da? 
1. Man könnte sich die Zeit nehmen und das Navi neu einstellen - oder -
2. Man könnte einfach drauf los fahren

Der Mann von Welt entscheidet sich "natürlich" für die 2. Varriante, man(n) sucht ja unbedingt das Abenteuer ;)
Also geht es los, auf einer Straße, die man nicht kennt und  man orientiert sich an der Himmelsrichtung.
Hier die Fotos, wo unser Womo "gelandet" ist. 
Nämlich: Im Atlasgebirge !!! Irgendwann führte die Straße ins Gebirge, irgendwann war da Schnee und Eis und die Straßen waren teilweise weg gebrochen. Irgendwann konnte unser Womo nicht mehr vorran kommen und dann musste man nur noch irgendwie und irgenwo drehen, rückwärts fahren oder sonstwas, um dort wieder heile (!) weg zu kommen.
Marrokanische Gegensätze - Wüste und Schnee
Also: Es hieß jetzt erst einmal zurück nach Marrakesch - umorientieren - und dann nach Khenafif.
Um von dort aus Richtung Agadir zu fahren.
Stellplatz in Khenafif